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21.02.2019

Therapien

Unser Therapieangebot für Sie.

Akupunktur nach TCM

Die Akupunktur wird in der chinesischen Medizin als äussere Therapie bezeichnet. Sie ist die gezielte therapeutische Beeinflussung von Körperfunktionen über spezifische Punkte an der Körperoberfläche. Die Wirkung wird hauptsächlich über eine Anregung der körpereigenen Regulative erzielt. Verschiedene wissenschaftliche Studien anerkennen inzwischen die Wirksamkeit der Akupunktur. Jeder Akupunktur-Behandlung muss jedoch eine umfassende Diagnostik vorausgehen, welche Aufschluss über die Krankheit und deren zugrunde liegende Muster gibt. Anwendungen: Punktgenau mit umfassender Wirkung. Dass die Akupunktur auch bei uns im Westen so häufig zum Einsatz kommt, ist eindeutig auf ihre positiven Wirkungen zurück zu führen: Besonders wirksam ist Akupunktur in der Schmerztherapie, zum Beispiel bei Migräne, Kopfschmerzen, Rückenbeschwerden, Bewegungsleiden und rheumatischen Erkrankungen, sowie in der Geburtshilfe und Gynäkologie.

Atemtherapie nach Buteyko

Mit der Buteyko-Methode kann der Körper den eingeatmeten Sauerstoff besser nutzen. Durch falsches Atmen (zu tief, schnell, grosse voluminöse Atemzüge) stören wir den Sauerstoff / Kohlendioxid-Austausch. Kohlendioxid ist ein Regulator für Stoffwechselprozesse im Körper. Auch der Säure-Basen-Haushalt kann durch falsches Atmen gestört werden. Asthmapatienten reagieren auf Imbalancen von Kohlendioxid mit Verengung der Bronchien und mit Anschwellen der Schleimhäute. Dr. Buteyko hat vor allem bei Asthmapatienten seine Technik erfolgreich instruiert. Besserung durch Atemtechnik kann auch bei Schlafapnoe, Bluthochdruck, chronisch verstopfter Nase, chronischer Müdigkeit, Unruhe, Stress und Angst beobachtet werden. Mit dieser Methode lernt man, effizient zu atmen und so eine maximale Sauerstoff-Sättigung zu erreichen. Wichtig ist dabei die Nasenatmung, die Mindervolumenatmung (d.h. weniger Volumen einatmen, mit Lufthunger atmen), die Zwerchfellatmung und ein konsequentes und regelmässiges Üben.

Augenakupunktur bei Augenerkrankungen

Im Unterschied zu andern Methoden der Augenakupunktur hat John Boel's entdeckt, dass sich rund um die Gelenke sehr empfindliche Punkte befinden, welche in Verbindung mit den Gehirnregionen stehen. Das Setzen einer Akupunkturnadel löst einen elektrischen Prozess aus, wodurch ein Strom mit einer bestimmten Frequenz ausgesandt wird. Der Strom mit dieser bestimmten Frequenz wandert durch die Nervenbahnen zu dem Teil des Gehirns, der für die kranke Region des Körpers zuständig ist. Körpereigene Hormone werden freigesetzt, so auch das schmerzstillende Endorphin. Diese Behandlungsmethode wird vor allem bei Erkrankungen wie der Makuladegeneration, Grauer Star (Katarakt), Grüner Star (Glaucom) und Schmerzpatienten ganz generell eingesetzt. Die Technik Boel bedingt einen Behandlungsstart mit fünf aufeinander folgenden Akupunkturtherapien in der ersten Woche vor, anschliessend 1 - 3 x in der folgenden Woche. Es folgen Therapieempfehlungen im Abstand von 3 bis 6 Wochen. Die begleitete Kontrolle durch den Augenarzt ist ein konkretes Zeichen, wie das Auge und der Gesamtorganismus auf die Therapie anspricht.

Baunscheidtiere

Das Baunscheidtverfahren ist eine grossflächige Hautreiztherapie, die durch Sticheln und anschließendes Einreiben mit einem Baunscheidtöl eine Quaddelbildung und starke Durchblutungsanregung der Haut verursacht. Es ist eine Hautreizmethoden, die einen künstlichen Hautausschlag bewirkt und tonisierend wirkt.

Bindegewebsmassage

Die Bindegewebsmassage gehört zum Formenkreis der Reflexzonenmassagen und basiert wie diese auf der Theorie der Reflexzonen des englischen Neurologen Henry Head. Danach stehen die inneren Organe über Nervenbahnen mit bestimmten, klar umgrenzten Hautgebieten in Verbindung. Diese Hautgebiete werden auch als Head’sche Zonen oder Reflexzonen bezeichnet. Aufgrund dieser Nervenverbindungen treten bei einer Erkrankung eines inneren Organs auch Veränderungen in der entsprechenden Reflexzone auf. Diese Veränderungen können auch das Unterhautbindegewebe betreffen: In den entsprechenden Bereichen ist die Haut fester mit der Unterhaut verbunden, das Unterhautbindegewebe erscheint aufgequollen oder eingezogen. Bei der Bindegewebsmassage wird das betroffene Unterhautbindegewebe gezielt massiert. Die Behandlung wirkt zum einen lokal, indem sie Verspannungen und Verhärtungen löst. Zum anderen können durch die Massage auch entfernt liegende Organe und Körpergebiete positiv beeinflusst werden, die mit der behandelten Körperzone in Verbindung stehen.

Biographiearbeit

Die Biografiearbeit ist eine Anleitung zur Selbstreflexion der eigenen Biografie mit einem therapeutischen Ziel. Das Ordnen der biografischen Vergangenheit führt zu einem besseren Verständnis in der Gegenwart, so dass z.B. die innere Logik eines Krankheitsgeschehen verstanden werden kann. Man entdeckt den "roten Faden" der eigenen Geschichte und gelangt zu einer aktiven Gestaltung der Zukunft, weil sich aus  dieser Sichtweise zukünftige Handlungspotenziale ableiten lassen.

Bioresonanz

Die Bioresonanztherapie oder BIT ist eine biophysikalische Informationstherapie mit dem Ziel, durch Veränderung und Harmonisierung der körpereigenen Schwingungsmuster die Regulationsfähigkeit wieder herzustellen sowie die Selbstheilungskräfte anzuregen. Mittels einer Eingangselektrode, welche am Körper des Patienten platziert wird, werden körpereigene Schwingungen vom Patienten aufgenommen und in das Gerät übertragen. Diese Schwingungen werden als Frequenzmuster verarbeitet und als harmonisierte, therapeutische Schwingungen über eine weitere Elektrode an den Patienten abgegeben.

Blutegeltherapie

Wie alle ausleitenden Verfahren basiert auch die Blutegel-Therapie auf der „Säftelehre“ (Humorallehre) von Hippokrates. Gemäss dieser Lehre werden alle Körperfunktionen von den vier Säften Blut, Schleim, schwarze und gelbe Galle gesteuert. Die Ausgewogenheit der vier Säfte ist die wichtigste Voraussetzung für Gesundheit. Krankheiten entstehen demnach aufgrund einer falschen Mischung der vier Körpersäfte. Dieses Ungleichgewicht kann beseitigt werden, indem man überflüssige Säfte nach aussen ableitet, zum Beispiel mit Hilfe der Blutegel. Die Wirksamkeit von Blutegeln ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen:

Die Blutentnahme durch den Egel und die anschliessende Nachblutung wirken entlastend. Es werden schädliche Substanzen aus dem Körper entfernt und lokale Blut- und Lymphstauungen beseitigt. Während des Saugens gibt der Egel über seinen Speichel zahlreiche Substanzen in die Wunde ab wie zum Beispiel Hirudin, welches die Blutgerinnung hemmt, und Eglin, das entzündungshemmend und schmerzlindernd wirkt. Andere Wirkstoffe haben gefässerweiternde, durchblutungsfördernde und entkrampfende Eigenschaften. Der Biss des Tieres wirkt ausserdem als unspezifischer Reiz, der über Reflexzonen der Haut auch innere Organe und andere Körperregionen positiv beeinflusst.

Pflanzen Therapie mit Spagyrik Ceres Frischpflanzentinkturen

Die Anwendung von pflanzlichen Arzneimitteln hat in der Naturheilkunde eine lange Tradition. Ceres Produkte enthalten das Wesen, die Information und die Wirkstoffe ihrer Ausgangssubstanzen. Es werden ausschliesslich Heilpflanzen aus sorgfältiger Wildsammlung oder biologischem Anbau verwendet. Durch eine langsame und schonende Verarbeitung entstehen Tinkturen mit hohen Wirkstoffanteilen. Während zweijähriger Reifung können sich zusätzlich das Aroma und das Wesen der Pflanze vollständig entfalten. Diese Herstellung steht im Einklang mit den Lebensgesetzen und berücksichtigt die geistige Ordnung der Natur. Dadurch erhalten Sie mit den Ceres Tinkturen ein Arzneimittel, welches die drei Ebenen des menschlichen Körpers – Körper, Geist und Seele – anspricht.

Ernährung nach Coy begleitend bei Krebserkrankungen

Die Ernährung nach dem Coy Prinzip ist eine wertvolle ergänzende Unterstützung in der Krebsbehandlung. Die 3 Säulen dieses Prinzips sind: Spezielle Ölmischungen, Reduktion der verwertbaren Kohlenhydrate und eine Entsäuerung des Organismus. Diese Therapie ist gedacht als eine Ergänzung zu konventionellen Therapien oder in Kombination mit Massnahmen der biologischen Krebsmedizin. Es war Dr. Coy der das Enzym TKTL1 (Transketolase-Like-1) und den damit verbundenen Vergärungsstoffwechsel entdeckte. Er hat aus seinen Erkenntnissen eine spezielle Ernährungsform abgeleitet: Die Ernährung nach dem Coy Prinzip. Stark vereinfacht ausgedrückt beruht sie auf der Annahme, dass „vergärende“ Krebszellen ausgehungert  werden können, indem die Besonderheit ihres Stoffwechsels therapeutisch ausgenutzt wird: Die Vergärung von Glukose (Blutzucker) zu Milchsäure. Vergärende Krebszellen sind zwar sehr aggressiv, doch sie weisen eine Achillesferse auf: Ihre Abhängigkeit von Glukose. Durch spezielle Nahrungsmittel kann der Vergärungsstoffwechsel gehemmt und die Ernährung auf Energiequellen umgestellt werden, die „vergärende“ Krebszellen nicht verarbeiten können. Öle und Fette spielen hierbei eine wichtige Rolle.

Craniosacral Therapie

Die Craniosacral Therapie ist eine in den USA entstandene und weiterentwickelte Technik bei deren Anwendungen mit der Hand feine Impulse abgegeben werden. Wiliam Garner Sutherland hat vor knapp 100 Jahren den so genannten Craniosacralen-Rhythmus beschrieben: Der Schädel, der aus mehreren Knochen besteht, lässt sich durch den Innendruck, den das Hirnwasser (Liquor) entwickelt, bewegen. Ist der Schädel nicht mehr in der Lage dieser Bewegung nachzukommen, entsteht eine Störung in der Fliessbewegung des Hirnwassers. Und dieses Phänomen wiederum hat grossen Einfluss auf den gesamten Organismus. Durch die richtige Art Druck auf Kopf und Wirbelsäule werden über Schädeldecke, Wirbelkanal, Hirnwasser und Hirnhäute Impulse an jede Körperzelle weitergeleitet.

Darmsanierung

In unserem Darm leben ca. fünfhundert Bakterienarten. Diese Mikroorganismen erledigen in unserem Körper verschiedene überlebenswichtige Aufgaben wie zum Beispiel Schutz vor Krankheitserreger, Lieferung von lebenswichtigen Mikrovitalstoffen und Abbau von unverdauten Nahrungsbestandteilen. Ein gesundes Gleichgewicht der Bakterien in unserem Darm trägt massgeblich zu Gesundheit und Wohlbefinden bei. Mit einer Darmsanierung werden zuerst die Darmschleimhäute durch Ausleitung von Schadstoffe entlastet, um dann eine funktionstüchtige Darmflora wiederaufzubauen.

Dunkelfeldmikroskopie

Die Dunkelfeldmikroskopie wird in der Alternativmedizin als Diagnoseverfahren zur Blutuntersuchung genutzt, um die Morphologie von Blutzellen zu untersuchen, um darauf aufbauend eine Ernährungsanpassung oder Ausleitungskur vorzunehmen und eine naturheilkundliche Therapie einzuleiten – unter anderem besonders mit den Mitteln der Isopathie (basierend auf dem Gleichheitsprinzip: „aequalia aequalibus curantur = Gleiches wird Gleiches heilen“).

Informations- und energiemedizinische Verfahren

Die Phänome der Biophysikalischen Messungen am menschlichen Körper gründen auf die 1950er Jahre. Der deutsche Arzt Franz Morell  und der Elektroingenieur Erich Rasche erforschten energetische Zusammenhänge im menschlichen Körper, woraus sie die spätere Bioresonanztherapie entwickelten. In den 1970er Jahren wurde in der damaligen Sowjetunion an diversen Universitäten im Bereich Biophysik  geforscht und den elektromagnetischen Phänomene im menschlichen Körper nachgegangen. Aus diesen Erkenntnissen entwickelten russische Forscher div. Gerätschaften zur Messung und Behandlung des menschlichen Körpers. Die Grundlage der Informations-/Energiemedizin und Bioresonanztherapie ist die Vorstellung, dass Moleküle im Körper eines Menschen elektromagnetische Schwingungen aussenden. Diese Schwingungen bilden bei jedem Menschen ein typisches Muster, das sich aus harmonischen (gesunden) und disharmonischen (kranken) Anteilen zusammensetzt. Disharmonische Schwingungen werden auch als Störfelder bezeichnet. Da es sich um elektromagnetische Wellen handelt, können die körpereigenen Signale mit Hilfe von Geräten aufgezeichnet werden, dort umgewandelt oder verstärkt werden, und wieder in den Körper des Patienten zurückgeleitet werden. So können krankhafte Muster ausgeglichen werden und gesunde Muster verstärkt werden.

Fussreflexzonen Massage

Ein Reflex ist die Antwort des Körpers auf einen Reiz. Die Reflexzonentherapie bedient sich eben dieser Eigenschaft. Die Zonen, die am Fuss den Körperorganen zugeordnet sind, reflektieren im verkleinerten Massstab den ganzen Menschen. Diese werden gezielt behandelt, um die entsprechenden Bereiche und Funktionen des Körpers zu stimulieren und zu harmonisieren.

Handanalyse

Die Methode des Amerikaners Richard Unger, bei der der Fingerabdruck-Code im Focus steht, erlaubt in relativ kurzer Zeit eine Analyse der Persönlichkeit, des Lebenszwecks, der Lebenslektion, der Motivation und möglicher Stolpersteine. Sie kann eine wertvolle Ergänzung zu anderen Therapieformen darstellen.

Homöopathie

Homöopathie wird sowohl in der Akutbehandlung als auch bei chronischen Krankheiten eingesetzt. Von grosser Bedeutung für die richtige Wahl der Arzneimittel ist, dass die Homöopathen von ihren Patienten möglichst viele Informationen erhalten. Deshalb steht bei der Fallaufnahme das Patientengespräch im Vordergrund. Für die Behandlung stehen  über 2000 pflanzliche, tierische oder mineralischen Substanzen als Arzneimittelgaben zur Verfügung. Dazu kommen die so genannten homöopathischen Komplexmittel (gemischte homöopathische Arzneien). Homöopathische Heilmittel gibt es in Form von Tropfen, Tabletten und Globuli aus Milchzucker.

Ein weiterer Bereich der Homöopathie ist die Konstitutionstherapie, bei der es um die allgemeine Veranlagung und Krankheitsdisposition geht. Ziel ist die Stärkung und Pflege des eigenen Typs.

Die miasmatische Homöopathie hat ihren Fokus vor allem auf ererbten und erworbenen Schwächen, die einer Individualisierung und Heilung im Wege stehen könnten. In einer prozessorientierten Behandlung sollen dann diese Schwächen bereinigt werden.

Microkinesitherapie

Die Microkinesitherapie (MT) ist eine noch relativ neue, sanfte manuelle Therapie, welche aus Frankreich stammt. Sie wurde im Jahre 1984 von Daniel Grosjean und Patrice Benini begründet.

Lesen Sie hier mehr dazu.

Manuelle Lymphdrainage

Manuelle Lymphdrainage unterstützt und fördert durch rhythmische Druckbewegungen den Abtransport von Gewebsflüssigkeit über die Lymphkanäle. Sie ist besonders bei lymphatischen Beschwerden angebracht, wie z.B. bei Venenproblemen, Lymphstauungen, Oedemen, nach Verletzungen oder nach Operationen.

Massage Therapie klassische Massagetechniken

Die manuelle Therapie (manus=Hand) dient zur Behandlung von Funktionsstörungen des Bewegungsapparates. Durch  verschiedene Mobilisationstechniken der Wirbelsäule und Gelenke können Fehlstellungen der Statik behoben werden, welche einen positiven Einfluss auf den gesamten Organismus haben.

Myoreflex Therapie

Das Wort Myoreflex besteht aus zwei Teilen: Myo / Myos = griechisch Muskel und Reflex = das Auslösen einer Reaktion durch einen äusseren Reiz. Die Myoreflextherapie ist eine manuelle Regulationstherapie. Die Behandlung erfolgt am muskulären (myos) System des Bewegungsapparates; es werden vor allem Muskelansätze behandelt. Nach einem Funktions- und Tastbefund wird über Druckpunktstimulation an bestimmten Regulationspunkten der Muskulatur ein Reiz gesetzt. Dr. med. Kurt Mosetter entwickelte diese Therapie in der täglichen praktischen Arbeit mit seinen Patienten. Als fächerübergreifendes Modell verbindet und vernetzt sie viele Einzelperspektiven, z.B. Neurophysiologie, Orthopädie, Traditionelle Chinesische Medizin, Psychologie u.v.m. Erfahrungen alter Kulturen fliessen ebenso in die Myoreflextherapie ein wie die Ergebnisse der modernen Physik und der heutigen Hochschulmedizin.

Narbenbehandlung

Narben können Störfelder darstellen und den Fluss der Körperenergien in den Akupunkturbahnen behindern. Ziel einer Narbenbehandlung ist es, den Energiefluss wieder herzustellen. Dazu kommen verschiedene Verfahren zum Einsatz: Neuraltherapie, Akupunkur, Manuelle Methoden und Meridianmassagen, bioenergetische Verfahren (Bioresonanz), Farbbehandlungen und verwandte Methoden.

Neurophysiologisches Taping (NTC)

Diese Taping-Technik wurde relativ neu entwickelt, so im Zeitraum der letzten 12 Jahre. Mittlerweile gibt es wissenschaftlich basierte Hintergrnde, so dass sie einen zunehmenden Stellenwert in der medizinisch-/therapeutischen Behandlung erhält. Die Art und Weise, wie die Tapes angebracht werden, macht ihre Wirkung aus. Der Therapeut erstellt eine breite Problembetrachtung und Funktionsanalyse, die sowohl Muskelfunktion und Gelenke, als auch die das jeweilige Gebiet versorgende Nerven und Gefässe berücksichtig. Somit können Störungen im Zusammenspiel von Muskeln, Gelenken und Nerven ganzheitlicher und in ihrer physiologischen Funktion behandelt werden.

NST - Neurostrukturelle Integrationstechnik

Eine erweiterte, spezifische Behandlungsmethode für Rücken-, Nacken- und Schulterschmerzen. NST ist eine sehr effektive Technik zur Integration der Wirbelsäule, welche die Muskeln, das Nervensystem und mehr rekalibriert. NST ist eine spinale Integrationstechnik, welche von Dr. Michael Nixon-Livy aus Australien in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt wurde. Durch sanfte Berührungen am Körper wird eine schnelle und tiefe Schmerzreduktion bewirkt. Dadurch erhöht sich die Vitalität und der Gesundheitszustand kann sich deutlich verbessern.

Ohrakupunktur mit Sucht NADA Protokoll

Am Ohr  finden sich alle Reflexzonen des Körpers wieder: Der gesamte menschliche Körper ist in der Ohrmuschel «abgebildet». Ohr-Akupunktur wird unter anderem in der Schmerz-, Sucht- und Allergiebehandlung eingesetzt. Zur Anwendung kommen nicht nur Akupunkturnadeln, sondern auch spezielle Samen, welche dann mehrere Tage auf dem Therapiepunkt wirken.

Orthomolekulare Therapie

Der Begriff orthomolekulare Medizin leitet sich vom griechischen orthos (richtig, gut) und vom lateinisch stämmigen molekular (das Molekül, der Baustein) ab. In der orthomolekularen Medizin geht man davon aus, dass die alltäglichen Krankheiten dann auftreten, wenn die Biochemie des Körpers durch Störungen im Mikronährstoff-Haushalt oder durch chronische Belastungen (Schwermetalle, Elektrosmog, künstliche Zusatzstoffe aus der Nahrung etc.) aus dem Gleichgewicht gerät. Im Gegensatz zu der Pharmaindustrie welche körperfremde Drogen und Chemikalien verwendet, arbeitet man in der orthomolekularen Medizin mit Substanzen die der Körper kennt und benötigt wie zum Beispiel Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, essentielle Fettsäuren, Aminosäuren etc. Mittels Urin- oder Haaranalyse kann man individuell für jeden einzelnen Patienten den Mikronährstoffhaushalt eruieren, Defizite erkennen und somit ganz gezielt auf die Bedürfnisse des Patienten eingehen.

Phytotherapie

Die Pflanzenheilkunde ist mit Sicherheit eine der ältesten Heilmethoden, deren sich die Menschheit bedient. Jede Kultur kennt spezielle Pflanzen, die in ihrer Region wachsen und zu Heilzwecken eingesetzt werden. Pflanzenheilkunde begleitet auch uns durch den Alltag: Pflanzenheilkunde, als Einnahme von Pflanzen zur Optimierung oder Weiterführung des Lebens definiert, umfasst ja auch den Salat beim Mittagessen, das Rüebli zwischendurch, die Früchte im Morgenmüesli etc. Die Schnittstelle zwischen der klassischen Phytotherapie und diätetischen bzw. ernährungstherapeutischen Methoden ist unscharf.

Schädelakupunktur nach Yamamoto (YNSA)

Die Schädelakupunktur nach Yamamoto (YNSA)  ist eine neue Form von Akupunktur.  Es ist eine japanische Akupunkturtechnik,  welche am Schädel ausgeführt wird. Das Verfahren wurde von Dr. Toshikatsu Yamamoto (Chirurg, Anästhesist, Gynäkologe) in den 60er Jahren begründet und stetig weiterentwickelt. Der gesamte Körper spiegelt sich in Mikrosystemen oder Somatotopen wieder. Unter Somatotopen werden bestimmte Areale bezeichnet, die in einer Beziehung zum ganzen Körper stehen. Auch der Schädel ist ein solches Somatotop. Vergleichbar mit der Ohrakupunktur projiziert sich hier der Gesamtorganismus auf ein umschriebenes Areal am Kopf. Die Schädelakupunktur bewährt sich v.a. zur Behandlung von chronischen Schmerzen und neurologischen Störungen.

Schröpfen

Das Schröpfen gehört zu den ab- und ausleitenden Verfahren. Die Behandlung steigert die Durchblutung und führt zu einer Entgiftung des Körpers über das Lymphsystem. Auch die Funktionsfähigkeit derjenigen inneren Organe, welche über die Nerven eine Verbindung mit den behandelten Hautpartien besitzen, wird positiv beeinflusst. Häufig angewendet werden besonders zwei Schröpfformen: das blutige und das unblutige Schröpfen.

Biochemische Therapie mit Schüsslersalzen

Der deutsche Arzt und Homöopath Dr. Wilhelm Schüssler (1821-1898) kam zum Ergebnis, dass jede Körperzelle einen bestimmten Bedarf an fein aufbereiteten Nährstoffen braucht. Er fand 12 solcher Mineralsalze und nannte sie auf Grund ihrer grossen Bedeutung biochemische Funktionsmittel. Zwischenzeitlich ergänzen 13 weitere Funktionsmittel die Schüssler`sche Therapie. Aufgrund der Symptome und der Antlitzdiagnostik nach Dr. Schüssler, werden die richtigen Mineralstoffe individuell ausgewählt. Die regelmässige Einnahme ergänzt den natürlichen Bedarf an Mineralsalzen und unterstützt die Verwertung der Mineralstoffe aus unserer Nahrung. Somit stellt die Therapie mit Schüssler Salzen eine Möglichkeit dar, eine einwandfreie Funktion jeder einzelnen Zelle zu ermöglichen. Dies ist die Grundvoraussetzung für unserer Gesundheit.

Systematische Aufstellung/Familienaufstellung

Unsere Familie lebt als Bild in unserem Inneren. Unbewusste Anteile dieses Bildes prägen das eigene Lebensgefühl und können sich als Krankheitssymptome, Beziehungsstörungen, unerwünschte Verhaltensweisen, Süchte u.v.a.m äussern. Da der Ursprung all dessen im Familiensystem liegt, muss die Lösung auch dort gefunden werden. Die innovative Methode der System-Aufstellung berücksichtigt daher sowohl die Einzelperson mit ihrer Thematik als auch das Familiensystem. Die Aufstellungsarbeit findet in Gruppen oder in Einzelarbeit mit Symbolen statt. Dabei dienen die Gruppenmitglieder bzw. die Symbole als Repräsentanten für Familienangehörige und werden räumlich „aufgestellt“. So lassen sich Familienstrukturen und -verstrickungen sichtbar machen, die ein Familiensystem teilweise über Generationen hinweg belasten können. Ziel der Arbeit ist es, gute Lösungen zu finden, wobei jedes Familienmitglied – besonders die vergessenen, ausgeschlossenen oder ungewürdigten – einen guten Platz findet. Die bekannteste Aufstellungsarbeit betrifft Familiensysteme. Darüber hinaus wird die Methode auf vielfältige Art angewendet: z.B. bei der Ursachenforschung von Krankheitssymptomen, Partnerschaftsproblemen, Konflikt- und Krisensituationen, Krankheitsbildern, Konflikten am Arbeitsplatz (Mobbing). Aufstellungsarbeit zeigt, dass sich gute Lösungen finden lassen - und dass es mit Verdrängen, Vergessen und Ausschliessen einzelner Teile eines Systems nicht getan sein kann.

Viscerale Therapien

Viszerale Therapie arbeitet direkt an den Baucheingeweiden und deren faszialen Befestigungen. Über äusserst behutsame Führung durch die tastende Hand des Therapeuten werden die Bewegungsachsen der Organe befreit, sodass Blockierungen gelöst werden. Die inneren Organe können ihren organischen Bewegungsrhythmus wieder aufnehmen und bewegen sich wieder „at ease“, was sich auf den gesamten Energiehaushalt des Körper auswirkt.

Wickel Auflagen

Wickel und Auflagen sind vielfältig anwendbare Hausmittel, die sich mit leicht zu beschaffenden Zusätzen wie Kartoffeln, Wasser, Quark, Leinsamen, Zwiebeln, Senf, Fango, Heublumen und ätherischen Ölen anwenden lassen. Sie können von Kopf bis Fuss angelegt werden und sind bei Angst, Bewegungseinschränkungen, Erkältungen, Erschöpfung, Fieber, Schlafstörungen, Schmerzen, Stress bis hin zu Verspannungen und Verstopfungen zur Heilung oder Linderung einzusetzen.

ZMR Zelle- und Milieu-Revitalisierung

Vollautomatische Messung und Beeinflussung der Ursache chronischer Erkrankungen über Biofeedback. Krankheitsherde entstehen, weil die normalen Stoffwechselprozesse erheblich gestört sind. Regenerationsvorgänge laufen kaum noch ab. Es überwiegt Degeneration, oft kombiniert mit chronischen Entzündungen, Schmerzen, Funktionseinschränkungen usw. Mit Anwendung des ZMR-Gerätes sollen die notwendigen Voraussetzungen geschaffen werden, um den Organismus wieder in die Lage zu versetzen, sich selbst von seinen Belastungen zu befreien, sein Gesundheitspotential aufzubauen und Regenerationsvorgänge einzuleiten. Das Gerät kann deshalb grundsätzlich bei allen Krankheiten eingesetzt werden, akuten wie chronischen, z.B. bei psychosomatischen Erkrankungen, Schmerzzuständen, chronischen Entzündungen, degenerativen Prozessen, Herzschwäche, Herdbelastungen, Allergien, begleitend zur Krebsbehandlung usw. Der erste Schritt bei allen Therapien sollte darin bestehen, optimale Heilungsvoraussetzungen zu schaffen. Das bedeutet, Regulationsblockaden zu lösen, ganz gleich auf welcher Ebene - von der Psyche, über den Zellstoffwechsel bis zum Säure- und Basen-Haushalt. Das ZMR-Gerät wird entweder allein, oder vor weiteren Therapiemassnahmen eingesetzt, ganz gleich welcher Art. Damit kann deren Wirkung erheblich gesteigert werden. Das betrifft u.a. die Akupunktur, manuelle oder ausleitende Verfahren, Neuraltherapie, aber auch den Einsatz von homöopathischen oder anderen Medikamenten.

Colon Hydro Therapie

Die Colon-Hydrotherapie wird mit dem Colon-Hydrogerät unterstützend durchgeführt. Es ist eine ausleitende Entgiftungstechnik des Darms über die Ausscheidungsorgane. Der Dickdarm (Colon) wird mit Wasser gespült. Durch das geschlossene Schlauchsystem des Gerätes gibt es keine Verunreinigungen oder Gerüche. Es ist eine sanft hygienische Methode der Darmbehandlung und Reinigung, die auch entspannend empfunden wird. Eine Vorbereitung von Seiten des Patienten besteht nicht, sie müssen weder nüchtern sein noch vorher abgeführt haben. Durch das Spülen und Massieren werden verhärtete Stuhlrückstände gelöst und ausgeschieden. Das Darm-Lymphsystem wird angeregt und die Leber entlastet.

Diagnostik mit Laboranalysen

Klinische Untersuchungsmassnahmen sind wichtige Analysen, mit relevanten Aussagen zum aktuellen Gesundheitszustand. Naturheilpraktiker erstellen mit Hilfe naturheilkundlicher Laboruntersuchungen eine medizinische Einschätzung. Mittels Urinuntersuchungen, Stuhluntersuchung, kapillärer Blutuntersuchung werden Blutzuckerwerte ermittelt, Anämie- und auch Belastungswerte im Körper festgestellt.

Ordnungstherapie / Diätetik nach TEN

Die Diätetik, die Ordnungstherapie (lateinisch diaita = Lebensweise) ist eine naturheilkundliche Praktik und umfasst alle Massnahmen, die im Sinne einer geregelten Lebensweise zur Gesunderhaltung oder Heilung beitragen. Im Vordergrund stehen heute therapeutische Diätverordnungen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden im Rahmen der Naturheilkundebewegung neue Ernährungskonzepte, wie zum Beispiel die „Bircher-Benner-Kost“ mit lebensfrischer Rohkost, sowie die Vollwerternährung. Viele der naturheilkundlichen Ernährungsprinzipien wurden inzwischen in die moderne Ernährungswissenschaft integriert und finden sich zum Beispiel in den Empfehlungen zur Vollwerternährung wieder. Neben der Vollwerternährung gibt es zahlreiche andere Ernährungskonzepte und Diätformen, die bei einer naturheilkundlichen Behandlung angewendet werden können.

Irisdiagnose

Die Augen- oder Irisdiagnostik, auch Iridologie genannt, ist ein Diagnoseverfahren, bei dem der Therapeut die Regenbogenhaut des Auges (Iris) beurteilt. Daraus können Rückschlüsse auf die gesundheitliche Situation des Patienten gezogen werden. Augendiagnostik ist nicht immer mit der Irisdiagnostik gleichzusetzen: Bei der Augendiagnostik können neben der Beurteilung der Iris und der Pupille auch die anderen Bereiche des Auges miteinbezogen werden. Erkenntnisse zur Diagnose von Organerkrankungen aufgrund von Farb- und Formveränderungen in der Iris wurden ständig weiterentwickelt, so dass die Irisdiagnostik heute zu den wichtigsten diagnostischen Hilfsmitteln der Naturheilkunde gehört.

In der Irisdiagnostik werden anhand von Veränderungen der Regenbogenhaut des Auges eher Rückschlüsse auf die individuelle „Konstitution“ des Patienten gezogen. Unter Konstitution versteht der Irisdiagnostiker die Art und Weise, in der ein Organismus auf krankmachende Reize reagiert. Die auf der Iris festgestellten Merkmale dienen also nicht primär der Diagnose von aktuellen Krankheiten, sondern geben vielmehr Auskunft über die Schwachpunkte des Organismus, welche die Entstehung von Krankheiten begünstigen. Dadurch werden die Ursachen für krankhafte Entwicklungen im Gesamtorganismus erkennbar und können im Rahmen des Therapiekonzepts berücksichtigt werden.

Oligo Scan

Die Methode, mit der OligoScandie Menge der Spurenelemente und Mineralien im Gewebe nachweist, nennt sich Spektralphotometrie. Dabei handelt es sich um eine Methode der quantitativen Analyse, bei welcher mittels eines gebündelten Lichtstrahls der Absorptionsgrad sowie die optische Dichte einer bekannten chemischen Substanz im Gewebe gemessen werden kann. OligoScan misst 20 Mineralien und Spurenelemente und die 14 wichtigsten Schwermetalle.

Das zugrundeliegende Prinzip dabei besagt, dass jede chemische Komponente Licht auf einem bestimmten Wellenlängenbereich absorbiert, emittiert und/oder reflektiert.

Je konzentrierter die Probe, desto mehr Licht absorbiert sie gemäss Lambert-Beerschem Gesetz. Dieses beschreibt die Abschwächung der Intensität einer Strahlung beim Durchgang durch ein Medium mit einer absorbierenden Substanz in Abhängigkeit von der Konzentration der absorbierenden Substanz und der Schichtdicke.

Ozontherapie

Bei der Ozontherapiewird ein Ozon-Sauerstoff-Gemisch, das mit einem speziellen Gerät hergestellt wird, äusserlich oder innerlich zur Behandlung von Beschwerden angewendet. Ozon ist ein Sauerstoffmolekül, das sich aus drei Atomen Sauerstoff (O3) zusammensetzt und sehr reaktionsfreudig ist. Der Name Ozon stammt aus dem Griechischen „ozein“, was so viel bedeutet wie „nach etwas riechen“: Im Vergleich zu Sauerstoff ist Ozon ein stechend riechendes Gas.

Die desinfizierenden Eigenschaften des Ozons werden auch in der Medizin genutzt, zum Beispiel in der Zahnheilkunde zur Behandlung von Wunden und infiziertem Zahnfleisch sowie zur Blutstillung. Innerlich angewendet wirkt Ozon durchblutungsfördernd, indem es die Sauerstoffversorgung verbessert und die Blutzirkulation in den kleinsten Blutgefässen fördert. Ausserdem soll Ozon in niedrigen und mittleren Dosierungen das Immunsystem anregen.

Pulsdiagnose

Bei der Pulsdiagnoseoder auch Pulstastung werden gemäss der TCM, der traditionellen, chinesischen Medizin, Störungen der Organfunktionen erkannt und Musterdifferenzierungen zugeordnet. Grundlagen der TCM sind Begriffe wie yin yang und vor allem das energetische Qi. Beim Pulsmessen werden Störungen Dysfunktionen zugeordnet und so gezielt Therapien wie Akupunktur, Kräutertherapie, Tuina oder auch Moxa (eine Wärmetherapie) oder Schröpfen empfohlen. Der energetische Zustand wird erfasst, die Stärke der Abwehrkraft ist beispielsweise ersichtlich und so kann eine gezielte Immunstimulierung erfolgen.

Tuina Massage nach TCM

Der Begriff Tuina, eine Massageform der TCM, setzt sich aus den chinesischen Wörtern „tui“ (schieben, drücken) und „na“ (greifen, ziehen) zusammen. Anmo respektive Tuina ist eine manuelle Therapie, die zu den Behandlungsmethoden der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gehört. Bei Anmo/Tuina werden verschiedene manuelle Techniken wie Massage, Bewegungs- und Chirotherapie sowie Mobilisations- und Dehntechniken von Gelenken miteinander kombiniert.

Grundlage der Tuina-Therapie sind die Theorien und Prinzipien der TCM. Dazu gehört die Lehre von den energetischen Prinzipien Yin und Yang, von den Fünf Elementen und von den Meridianen. Letztere geht von der Vorstellung aus, dass der menschliche Körper von einer Lebenskraft oder Lebensenergie (chinesisch Qi) durchströmt wird und dass diese Lebensenergie in genau definierten Leitbahnen (Meridianen) fliesst. Die Meridiane leiten das Qi durch den ganzen Körper und bilden einen Kreislauf, der Organe und Organsysteme zu funktionellen Einheiten verbindet. Auf den Meridianen befinden sich zahlreiche Akupunkturpunkte, über die das Fliessen des Qi beeinflusst werden kann. Nach chinesischer Auffassung entstehen Krankheiten dadurch, dass das gleichmässige Zirkulieren des Qi im Körper unterbrochen oder gestört ist. Bei einer Tuina-Behandlung werden Akupunkturpunkte und Meridiane gezielt stimuliert, um Blockierungen zu beseitigen und den Qi-Fluss zu regulieren. Auch die energetischen Zustände Yin und Yang und Leere- und Fülle-Zustände innerhalb des Organismus sollen durch die Behandlung harmonisiert werden.

Zungendiagnose

Die Zungendiagnosebewertet die Struktur, die Farbe, die Form und den Belag der Zunge in Bezug zu den Organsystemen. Der Therapeut erhält so einen Einblick zum aktuellen Gesundheitszustand. Die Zunge wird in der Traditionellen Chinesischen Medizin den Organen Herz, Lunge, Leber/Gallenblase zugeordnet, vor allem der Magen und das Milzsystem und deren Funktionieren können beurteilt werden, denn die Zunge zeigt den momentanen Zustand an.

Die Traditionelle Europäische Naturheilkunde wendet ebenfalls die Zungendiagnose als Bewertung des körperlichen Befindens. Hier sind die vier Kardinalsäfte Grundlage der humoralmedizinischen Betrachtung, die Melancholie, das Phlegma / Schleim, die Sanguis, welche dem Blut zugeordnet wird und die Gelbe Galle, welche ein Bezug zur Leber hat. Heute noch sprechen wir vom Choleriker oder vom phlegmatischen Charakter. So haben sich diese naturheilkundlichen Erfahrungen bis in die heutige Zeit erhalten.