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22.09.2021

TEN Vernetzungs-Modul
TENV 2110

Vernetzte humorale Diagnostik / individualisierte Therapiekonzepte
Das Vernetzungs-Modul richtet sich an NaturheilpraktikerInnen mit Schwerpunkt TEN, die mehr Sicherheit im vernetzten Denken erlangen wollen.
Anhand von Praxisfällen wird das Vernetzen der TEN Diagnose mit den Prinzipien der Humoralmedizin und den zugehörigen individuellen Merkmalen geübt. Viele Bilder (Gesicht, Augen, Zunge, Körper) aus der Praxis unterstützen den Lernprozess.


Kurs Inhalt

1. Tag: Rolf Backenecker
Individualisierung in der Therapie durch Vernetzen der Zeichen aus Gesicht, Auge, Zunge, Körper. (FX Mayr, Ferronato, Broy, Deck)
Wertungsregeln der TEN Diagnosen und ihr humoraler Bezug.
Zuordnen der Zeichen zu den humoralen Prinzipien:
Vikarisation, Ersatzausscheidung,
Melancholisums, Phlegmatismus, Cholerismus, Sanguinismus
Plethora, Kongestion, Schärfen, Kakochymie, Skrofulose

2. Tag: Louis Hutter
Erstellen eines humoralmedizinischen Behandlungskonzepts unter besonderer Berücksichtigung diätetischer, ernährungstherapeutischen und innerer Massnahmen (Phytotherapie, Gemmotherapie, Schüsslersalze, Heilpilze u.a.) anhand von Fallbeispielen auf dem Blatt.
Der Dozent geht auf die individuellen Bedürfnisse der Gruppe ein, wiederholt und verknüpft humorale Konzepte mit der Praxis.

3. Tag: Louis Hutter
Erstellen eines humoralmedizinischen Behandlungskonzepts unter besonderer Berücksichtigung diätetischer und äusserer Massnahmen (Schröpfen, Baunscheidtieren, Cantharidenpflaster, Blutegel, Moxa, Massagetechniken u.a.) anhand von Fallbeispielen auf dem Blatt.
Der Dozent geht auf die individuellen Bedürfnisse der Gruppe ein, wiederholt und verknüpft humorale Konzepte mit der Praxis.
Bei Bedarf werden einige Schröpf- und Baunscheidt-Techniken gezeigt.


Kurs Zeiten
Lernzeit:
14 Stunden
Präsenz Zeit:
21 Stunden
Total:
35 Stunden



Hinweis

Bitte vorsorglich zwei grosse Handtücher mitbringen.


Voraussetzung

NaturheilpraktikerInnen nach Abschluss der humoralen Ausbildung - in Vorbereitung auf M2
NaturheilpraktikerInnen im Mentorat (M7) - als Vorbereitung für die HFP


Ziel

- Diagnosemethoden der TEN (Iris, Antlitz, Puls, Zunge) miteinander vernetzen.
- Die humoralen Prinzipien (Sthenie, Asthenie, Fülle, Leere, Warm, Kalt, Trocken, Feucht, Aussen, Innen, Stagnation), in Diagnose und Therapiekonzept zur Anwendung bringen.
- Eine Diagnose erstellen können, die das angeborene Temperament, Konstitution, Kochungskraft und vorherrschende Säftemischung inklusive incitabilitätslage beinhaltet.
- Ein Therapiekonzept stringent von der Diagnose ableiten.
- Das Therapiekonzept unter Berücksichtigung der Patientenressourcen mittels konkreten diätetischen, ernährungstherapeutischen, inneren und äusseren Massnahmen umsetzen.
- Die Konzepterstellung in das von der OdA AM geforderte IPRE-System integrieren.


Kompetenz

Sie sind fähig ihr Therapiekonzept Humoral zu Begründen

TEN Vernetzungs-Modul
TENV 2110