Allergien/ Allergieprophylaxe

Allergien/Allergieprophylaxe

In der modernen Gesellschaft stellen Allergien eine zunehmende Problematik dar.
Zu unterscheiden sind zwei wichtige Begrifft:
 
Allergie
Allergien sind Überempfindlichkeitsreaktionen, die durch immunologische Mechanismen ausgelöst werden, in der Mehrzahl der Fälle durch Antikörper vom IgE-Typ. Man spricht dann davon, dass der Betroffene an einer IgE-vermittelten Allergie leidet.
 
Atopie
Atopie ist eine persönliche oder familiäre Veranlagung, nach Kontakt mit kleinen Mengen von Allergenen Antikörper zu produzieren. Atopie ist keine Krankheit, sondern die Bereitschaft zur Entwicklung allergischer Symptome.

Es gibt vielfältige allergische Reaktionen; am häufigsten sind Pollenallergien und Allergien gegen Tierhaare. Weiterhin bekannt sind Insektengiftallergien und auch allergische Reaktionen auf Nahrungsmittel, Kosmetika und vieles mehr.
Die Therapie bei einer Allergie unterscheidet zwischen kurzfristigen, symptomatischen Behandlungen mittels Unterdrückung der allergischen Reaktionen über Antihistaminika und Cortison, sowie längerfristigen, kausalen Behandlungen. In vielen Fällen erscheint es jedoch sinnvoller, die direkten Ursachen der Erkrankung in Angriff zu nehmen. Hier kann die Schulmedizin ausser der sogenannten Desensibilisierung nichts anbieten. Die Komplementärmedizin hingegen hat verschiedene therapeutische Optionen bei Allergien. In jedem Einzelfall gilt es die bestmöglichen Therapieoptionen zu prüfen und individuell anzuwenden.
 
Eine besondere Variante sind Eigenbluttherapien, mittels derer das Blut des Patienten direkt modifiziert und anschliessend entweder direkt oder über ein Medikament erneut injiziert wird. Sie lösen hochspezifische Immunreize aus, die sich bei chronischen Erkrankungen wie Neurodermitis, Heuschnupfen, rheumatischen Erkrankungen und allergischem Asthma positiv auswirken.
 
Polyallergiker sprechen erfahrungsgemäss sehr gut auf die Gegensensibilisierung nach Karl E. Theurer, Allergostop I, an. Vorteil dieses Verfahrens: Entsprechende, im Blut vorhandene Allergene müssen im Vorfeld nicht aufwendig ausgetestet und klassifiziert werden.
Die Eigenbluttherapie «Allergostop®» macht sich im Blut befindliche, krankheitsspezifische Substanzen zur Gewinnung körpereigener Eigenblut-Impfstoffe zunutze. Diese enthalten Informationen, die der Körper braucht um die Eigenregulation seiner Funktionen zu reaktivieren. Im Blut vorhandene Allergie-Antikörper werden in einem Laborverfahren isoliert und anschliessend in unterschiedlicher Verdünnung erneut injiziert. Das Immunsystem startet die Produktion so genannter Anti-Antikörper, welche allergieauslösende Antikörper reduzieren.
Weitere Therapieoptionen bestehen in der mikrobiologischen Therapie (auch häufig Darmsanierung genannt), Homöopathie, Isopathie, Homotoxikologie oder auch der Ozon-Therapie.
 
Zu beachten ist dabei, dass bestimmte Therapieverfahren unbedingt VOR Beginn der Allergiesaison gestartet werden müssen, andere hingegen mit den ersten Symptomen beginnen können .
Daher ist der Herbst und Früh-Winter die ideale Zeit das Therapieprogramm zu planen und allenfalls auch zu starten.
 
Das Team des Ambulatoriums der Paramed steht ab sofort für Sie bereit um mit Ihnen gemeinsam die Allergie anzugehen.